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FAQ

Mit welchen Kosten muss man als Patient rechnen?

Die Kostenerstattung bei Privatpatienten hängt vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr (bis dahin muss eine Behandlung begonnen werden!), wobei 20 Prozent (ab dem 2. Kind 10 Prozent) der Kosten zunächst vom Versicherten zu zahlen sind und nach erfolgreicher Behandlung von der Krankenkasse zurückerstattet werden.

Ab dem 18. Lebensjahr werden die Kosten nur übernommen, wenn eine extreme Kieferfehlstellung vorliegt, die zusätzlich zur kieferorthopädischen Behandlung eine kieferchirurgische Korrektur erfordert.

Die Voraussetzung für eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist, dass die Fehlstellung mindestens in Grad 3 der sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (=KIG) eingestuft wird, d.h. die Fehlstellung erreicht, eine bestimmte, gesetzlich festgelegte Größenordnung. Ist dies nicht der Fall (nur KIG-Grad 1 oder 2 wurde erreicht), muss der Patient die Kosten in voller Höhe tragen. Eine Behandlung kann dennoch sinnvoll oder sogar medizinisch notwendig sein. In strittigen Fällen kann hierüber ein Gutachter entscheiden.

Grundsätzlich muss die Behandlung – so der Wortlaut der Krankenkassen- „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein. Dies bedeutet, dass nicht alle modernen Verfahren bzw. Materialien von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. In manchen Fällen kann eine spezielle Zahnzusatzversicherung für die Erstattung solcher Leistungen in Anspruch genommen werden.

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